WLAN · BAYREUTH & UMGEBUNG

Gutes WLAN beginnt mit guter Planung.

Videokonferenzen im Büro, mobile Geräte im Betrieb oder vernetzte Räume zu Hause: WLAN muss dort nutzbar sein, wo Sie es brauchen. Entscheidend sind passende Access Points, ihre Standorte und die dahinterliegende Netzwerkverkabelung.

Besprechen Sie Ihr Vorhaben mit Elektro Kirschner. Wir betrachten die benötigten Anschlüsse und Leitungswege zusammen mit Ihrer Gebäudenutzung. Den Umfang der WLAN-Technik und die Abstimmung mit Ihrer IT klären wir projektbezogen.

Was macht ein Access Point?

Ein Access Point verbindet WLAN-fähige Geräte mit dem lokalen Netzwerk. Anders als ein klassischer Repeater wird er häufig über eine Datenleitung an das Netzwerk angeschlossen. Mehrere passend platzierte Access Points können unterschiedliche Räume, Etagen oder Nutzungsbereiche versorgen.

Die Anzahl ergibt sich nicht allein aus der Quadratmeterzahl: Wände, Decken, Einbauten und die Zahl gleichzeitig aktiver Geräte beeinflussen die Planung. Ein einzelner zentraler Router ist deshalb nicht für jedes Gebäude die passende Lösung.

IHR GEBÄUDE, IHRE NUTZUNG

Unterschiedliche Räume brauchen unterschiedliche Konzepte.

Industrie und Betrieb

Hallen, Regale und wechselnde Belegung können die Funkbedingungen beeinflussen. Nennen Sie die tatsächlich verwendeten mobilen Geräte und die Bereiche, in denen eine Verbindung benötigt wird. Betriebsrelevante Anwendungen erfordern eine besonders sorgfältige Abstimmung mit der zuständigen IT.

Industrieprojekte →

Büro und Gewerbe

Besprechungsräume, Arbeitsplätze und Besucherbereiche haben unterschiedliche Anforderungen. Für die Planung zählt, wie viele Geräte gleichzeitig aktiv sind und welche Anwendungen genutzt werden – etwa Videokonferenzen oder der Zugriff auf interne Systeme.

Gewerbliche Vorhaben →

Anspruchsvolle Wohnprojekte

Homeoffice, Mediennutzung und mehrere Etagen sollten früh mitgedacht werden. Im Neubau lassen sich Datenleitungen zu geeigneten Standorten einplanen. Bei Modernisierungen bildet die vorhandene Verkabelung den Ausgangspunkt.

Wohnen und Vernetzung →

STANDORTE

Access Points gezielt platzieren.

Ein Montageort muss zu Gebäude, Antennenausrichtung und Gerät passen. Ein versteckter Platz im Schrank ist nicht automatisch ein guter Funkstandort. Bauteile und metallische Einbauten können die Ausbreitung beeinflussen.

Grundrisse und die vorgesehene Nutzung helfen bei der Vorbereitung. Welche Bestandsaufnahme oder Funkmessung für das Projekt erforderlich ist, sollte vorab geklärt werden. Die tatsächliche Nutzung lässt sich nicht allein aus einer Reichweitenangabe auf der Verpackung ableiten.

VERKABELUNG & POE

Daten und Strom gemeinsam denken.

Viele Access Points können über Power over Ethernet, kurz PoE, mit Daten und Strom über dieselbe Netzwerkleitung versorgt werden. Dafür müssen Access Point, Switch oder Injektor sowie die Stromversorgung zueinander passen.

Zu berücksichtigen sind sowohl die benötigte Leistung pro Anschluss als auch das gesamte PoE-Budget des Switches. Vorhandene Verkabelung und Anschlusspunkte gehören deshalb ebenso zur Planung wie die WLAN-Geräte.

Zur Netzwerkverkabelung →

Mehrere Access Points und Roaming.

Beim Wechsel zwischen Räumen kann ein Endgerät von einem Access Point zu einem anderen wechseln. Dieser Vorgang heißt Roaming. Wie gut er funktioniert, hängt vom Endgerät, der Funkplanung und den eingesetzten WLAN-Komponenten ab.

Ein gemeinsamer WLAN-Name allein garantiert keinen unterbrechungsfreien Wechsel. Anwendungen wie Telefonie und Videokonferenzen sollten bei Planung und Überprüfung ausdrücklich berücksichtigt werden. Auch zu viele oder ungünstig abgestimmte Access Points können die Funknutzung beeinträchtigen.

Gastnetz und interne Nutzung trennen.

Besucher benötigen häufig Internetzugang, aber keinen Zugriff auf interne Systeme. Ein Gastnetz sollte deshalb nicht nur einen anderen Namen erhalten: Die erlaubten Verbindungen müssen im Netzwerk passend eingerichtet werden.

Je nach System gehören dazu getrennte Netzbereiche, beispielsweise VLANs, und geeignete Firewall-Regeln. Auch Berechtigungen für Mitarbeitende oder vernetzte Geräte, sichere Zugänge und die Zuständigkeit für Updates sollten mit Ihrer IT abgestimmt werden.

IHR VORHABEN VORBEREITEN

Mit diesen Angaben beginnt die Planung.

  1. Gebäude und Nutzung

    Standort, Grundrisse, Etagen und gewünschte Versorgungsbereiche. Beschreiben Sie außerdem bekannte Funklöcher oder Probleme bei der bisherigen Nutzung.

  2. Technik und Anwendungen

    Vorhandene Router, Switches, Access Points und Datenanschlüsse. Hilfreich sind die Anzahl gleichzeitig aktiver Geräte und die wichtigsten Anwendungen.

  3. Umfang und Übergabe

    Gewünschter Zeitraum, Ansprechpartner der IT und Anforderungen an Gastzugänge. Vereinbaren Sie auch, welche Standort-, Anschluss- und Konfigurationsunterlagen benötigt werden.

Häufige Fragen zu WLAN und Access Points

Wie viele Access Points brauche ich?

Eine feste Anzahl pro Etage oder Quadratmeter wäre zu pauschal. Entscheidend sind Bauweise, Raumaufteilung, Montageorte, Anwendungen und gleichzeitig aktive Geräte. Der Bedarf sollte anhand des konkreten Gebäudes ermittelt werden.

Ist Mesh das Gleiche wie ein Repeater?

Mesh beschreibt das Zusammenspiel mehrerer WLAN-Komponenten in einem System. Ihre Verbindung untereinander kann je nach Produkt über Funk oder Netzwerkkabel erfolgen. Ein Repeater erweitert eine Funkverbindung. Entscheidend für die Planung sind die tatsächlichen Verbindungswege und die Möglichkeiten des jeweiligen Systems.

Warum kann WLAN trotz guter Signalstärke langsam sein?

Signalstärke beschreibt nur einen Teil der Verbindung. Auch die Auslastung, Störungen, Fähigkeiten des Endgeräts und die Anbindung des Access Points wirken sich aus. Bei Internetanwendungen kann zusätzlich der Internetanschluss begrenzen.

Benötigt jeder Access Point eine Steckdose?

Nicht zwingend. PoE-fähige Access Points können über eine geeignete Netzwerkleitung mit Strom versorgt werden. Die Geräte müssen den passenden PoE-Standard unterstützen und die Stromversorgung muss ausreichend dimensioniert sein.

Kann vorhandene Netzwerkverkabelung genutzt werden?

Das hängt vom Zustand, den Anschlusspunkten und den Anforderungen der vorgesehenen Komponenten ab. Vorhandene Pläne und Angaben zu Leitungen und Switches helfen bei der Beurteilung.

Wird das Internet durch zusätzliche Access Points schneller?

Zusätzliche Access Points können die WLAN-Versorgung und die Verteilung der Geräte verbessern, erhöhen aber nicht die gebuchte Bandbreite des Internetanschlusses. Beide Bereiche müssen getrennt betrachtet werden.

Die passende Infrastruktur mitplanen.

Technische Grundlagen: Cisco: Planung und Montage von Access Points und HPE Aruba Networking: Funkplanung und Roaming. Die Quellen dienen der technischen Einordnung und stellen keine Herstellerpartnerschaft dar.

Elektrotechnik und IT gemeinsam denken.

Bei Kundenprojekten arbeiten wir mit Netzwerk-Arzt in den Bereichen WLAN, IT-Planung, Datentechnik und Glasfaser zusammen. Aufgaben und Schnittstellen stimmen wir passend zu Ihrem Vorhaben ab.

Partner & Zusammenarbeit →

KONTAKT

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht

Kontaktieren Sie uns gerne direkt bei Fragen oder Problemen mit Ihrer Elektrik

Ihre Anfrage * Pflichtfelder

10–5.000 Zeichen
Bitte das Ergebnis eintragen. Alternativ erreichen Sie uns per Telefon oder E-Mail.

Oder direkt per E-Mail